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FonTimes 3/2017

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HANDYNUTZUNG/KOMMUNIKATION zahlreiche Online-Shops PayPal. Bei der Anmeldung werden die Kontodaten abgefragt. Kommt es dann zu einem Kauf, ist es ausreichend, bei der Zahlung die E-Mail-Adresse des Verkäufers anzugeben, schon weiss der Dienst, wohin das Geld geht. Entweder kann PayPal als Prepaid-Konto genutzt werden oder die Kosten werden über die Kreditkarte abgebucht. Das Swiss Payment-Forum beschäftigt sich seit einiger Zeit mit den neuen Möglichkeiten und stellte fest, dass den Kunden bei solchen Diensten vor allem Vertrauen und Sicherheit wichtig ist. „Die Auswahl an Bezahlmöglichkeiten durch verschiedene Anbieter steigt stetig und stellt den Kunden vor die Wahl. Hier könnten etablierte Payment-Anbieter punkten, die durch ihre Marktstellung in puncto Beständigkeit und Vertrauenswürdigkeit ein zuverlässiger Partner für den Kunden sind. Die Kunst wird es sein, Relevanz, Komfort und Sicherheit unter einem Hut zu vereinen, um digitales Payment langfristig erfolgreich zu gestalten“, heisst es in einer Mitteilung. Vorreiter in Sachen digitaler Bankgeschäfte war sicherlich der Anbieter PayPal. Dieser ist vor allem im Zusammenhang mit dem Online-Auktionshändler eBay ein Begriff, wo er sich längst etabliert hat. Doch inzwischen akzeptieren auch DIE RECHNUNG IST NOCH IMMER BELIEBT Noch gibt es Nachholbedarf im Bereich der neuen Bezahlmethoden. 84 Prozent der Käufer bevorzugen nach wie vor die Rechnung als Zahlungsmethode, wenn diese angeboten wird. Und trotz vieler Sicherheitsvorkehrungen fühlen sich 39 Prozent beim Bezahlen unsicher, bei unregelmässigen Online-Shoppern sind es sogar 69 Prozent. Die Kreditkarte ist online sicherlich noch das sicherste Zahlungsmittel, kann aber nicht überall eingesetzt werden, da die Gebühren für die Bank recht hoch sind. Alternativen können hier die verschiedenen Pay-Apps bieten. 62 Prozent der Schweizer würden solche Methoden öfter nutzen. Welcher Bezahldienst auf Dauer aber das Rennen und damit den Standard stellen wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Die meisten Schweizer Banken stehen allerdings hinter dem Platzhirsch Twint. Apple Pay ist aber auf dem Vormarsch und wird – zumindest weltweit – eine entscheidende Rolle einnehmen. WAS IST NFC EIGENTLICH? Vor allem der NFC-Standard ist beim mobilen Be - zahlen in aller Munde. Die Abkürzung steht für Near Field Communication und beschreibt einen Funkstandard zur drahtlosen Datenübertragung. Wie der Name schon vermuten lässt, müssen sich die beiden Übertragungsgeräte in unmittelbarer Nähe befinden. Das macht das Bezahlen besonders sicher, denn nur wer das entsprechende berechtigte Gerät direkt an das Gerät des Zahlungsempfängers hält, kann den Zahlvorgang auslösen. Zugriffe aus der Ferne sind damit quasi unmöglich. 44

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