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FonTimes_7/2017

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DATENSCHUTZ/WERBUNG ZEHN

DATENSCHUTZ/WERBUNG ZEHN TIPPS WORAN SIE PHISHING-MAILS ERKENNEN 1. Prüfen Sie den Absender. Meist verbirgt sich dahinter eine kryptische E-Mail-Adresse wie etwa 76wdl@mailinfozentrum.de oder eine Adresse von einem sogenannten Freemail-Anbieter wie etwa gmx.ch. 2. Sie werden nicht mit Ihrem Namen angesprochen. Phishing­ Mails werden meist nach dem Giesskannen­ Prinzip versendet. Eine individuelle Ansprache ist ein zu hoher Aufwand für Betrüger. Kundenzentren von seriösen Unternehmen sprechen Sie immer persönlich an. 3. Um den Spam-Filter zu umgehen, verpacken Betrüger gerne den Nachrichtentext als Bild. Nicht selten verbirgt sich hinter dem Bild ein Hyperlink. Wenn Sie diesen aus Versehen anklicken, werden Sie zu einer Internetseite weitergeleitet, die entweder Ihre Daten abfragt oder einen Virus auf dem Rechner hinterlässt. Einen Hyperlink erkennen Sie dran, dass sich der Mauszeiger in der E-Mail in ein Handsymbol verwandelt. ÜBERSICHT DER WICHTIGSTEN MELDESTELLEN FÜR PHISHING-MAILS . Melde- und Analysestelle Informationssicherung (MELANI) – www.antiphishing.ch . Amazon – Vermeintliche Phishing-Mails von Amazon an die folgende Adresse weiterleiten: stop-spoofing@amazon.com . Apple – Vermeintliche Phishing-Mails von Apple an die folgende Adresse weiterleiten: report phishing@apple.com; bei verdächtigen iMessage- Nachrichten die Nachrichten an die folgende Adresse weiterleiten: imessage.spam@apple.com . Google – Öffnen Sie die Nachricht in Gmail auf dem Computer. Neben Antworten finden Sie ein erweitertes Menü mit der Option „Phishing melden“. . PayPal – Vermeintliche Phishing-Mails von PayPal an die folgende Adresse weiterleiten: spoof@paypal.com Der Absender verrät bereits, ob die E-Mail echt oder ein Phishing-Versuch ist. 4. Wenn in der E-Mail von einer angeblich von Ihnen getätigten Bestellung die Rede ist, prüfen Sie die letzten Bestellungen in Ihrem Kundenkonto. Sie werden schnell feststellen, dass dort keine Ihnen unbekannte Bestellung zu finden ist und dass es sich bei der E-Mail um ein Fake handelt. Grundsätzlich gilt: Wenn Sie bewusst keine Bestellung getätigt haben, können Sie davon ausgehen, dass es sich um eine Phishing-Mail handelt. 5. Prüfen Sie das Impressum. Unternehmen sind dazu angehalten, alle Unternehmensdaten wie Adresse und Amtssitz in die Signatur zu packen. Fehlt diese oder ist sie fehlerhaft, liegt eine Betrugs-Mail vor. 6. Banken würden Sie niemals per E-Mail um Ihre Zugangsdaten zu Ihrem Online-Banking oder der Angabe einer TAN-Nummer bitten. Geben Sie diese Daten nie an Dritte weiter. Ansonsten kann es passieren, dass Ihr Konto leergeräumt wird. 7. Rechtschreibfehler sind ebenfalls ein Hinweis auf eine Betrugsmail. 8. In der E-Mail wird von einer besonderen Dringlichkeit gesprochen. Normalerweise räumen Firmen ihren Kunden Fristen von etwa 14 Tagen ein. Wenn Sie aber dazu aufgefordert werden, innerhalb kürzester Zeit etwas zu tun (Geld zu überweisen oder Ihre Kundendaten neu einzugeben), sollten Sie stutzig werden. 9. Es werden Drohungen ausgesprochen, zum Beispiel: „Wenn Sie nicht bis morgen auf diese E-Mail antworten, wird Ihr Konto gesperrt.“ 10. Sie hatten bisher noch keinen Kontakt zu diesem Unternehmen. Da Phishing-Mails oft wahllos versendet werden, bekommen Sie plötzlich Post von einer angeblichen Firma, bei der Sie nie Kunde waren. 72