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FonTimes_7/2017

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MODE STRICK STEHT IN

MODE STRICK STEHT IN DIESEM WINTER WIEDER HOCH IM KURS 90

F In der kalten Jahreszeit taucht Strickmode immer wieder auf. Nicht nur bei Mützen, Schals und Pullovern findet das Material Einsatz. Auch bei Krawatten sind sie laut Stilexperten Bernhard Roetzel eine gute Wahl. Gerade in der Adventszeit kommen sie doch immer wieder zum Einsatz. Eine Krawatte lässt sich längst nicht mehr nur zwingend zum schicken Outfit mit Sakko tragen. Ein toller Stilbruch ist der Binder zum Beispiel zum Karo-Hemd. Dann sollte es aber eine weniger feine und förmliche Krawatte sein, rät der Stilexperte Bernhard Roetzel. „Das Standardmaterial für die Krawatte zum Anzug ist Seide, Krawatten zu Casual­ Looks sind eher aus Wolle oder Kaschmir. Strickbinder aus Seide oder Wolle eignen sich ebenfalls hervorragend.“ Einfarbige Modelle seien zu karierten oder gestreiften Hemden die sicherste Wahl, findet Roetzel. „Am besten, man greift mit der Farbe der Krawatte eine Farbe des Hemds auf.“ Allerdings ergänzt der Stilexperte: „Natürlich darf die Krawatte auch einen Kontrast setzen. Wenn man gemusterte Krawatten zu Hemden mit Streifen oder Karos trägt, sollte das Muster sich in seinen Abmessungen vom Dessin des Hemds absetzen.“ Das heisst konkret: „Zum Hemd mit grossem Karo eine Krawatte mit kleinem Muster. Zum Hemd mit schmalen Streifen eine Krawatte mit breiten Streifen oder grossen Motiven.“ Das gelte auch für die Wahl von Schleifen. Von Krawatten aus Leder hält der Modeexperte nichts: „Lederkrawatten sind nach wie vor keine gute Wahl, sie eignen sich allenfalls als ironischer Gag.“ STIRNBÄNDER UND BOMMELMÜTZEN FÜR FRAUEN, SCHILDMÜTZEN FÜR MÄNNER Bei Strickwaren zeichnen sich in der Wintersaison 2017/18 zwei neue Trends ab: Der Mann trägt nun Schirmmütze. Stilberaterin Sylvia Ebner spricht sogar vom Must-have für diese Saison. „Lässig gestylt mit Biker-Jacke oder Trenchcoat ist sie ein toller Begleiter. Dazu passend darf der Schal nicht fehlen“, erklärt die Modeexpertin. In der Frauenmode erlebt ein alter Bekannter ein Comeback: „Im Kommen sind Stirnbänder aus Strick im Style der 1980er“, sagt Ebner. Die Alternative: „Strickmützen mit breiter, anliegender Krempe halten den Kopf genauso schön warm wie Bommelmützen in Grobstrick.“ Wollbommel und Imitatpelz, der ­ zeit auch Funfur genannt, lösen Echtfell ab. Ebner findet: „Die Bommelmütze mit oder ohne Innenfutter unterstreicht ein Winteroutfit mit kräftiger Woll- oder Daunenjacke.“ Oder man greift zum Trendstück des vergangenen Winters, das weiterhin beliebt ist: Beanies, eine Variante der Pudelmütze. Der Vorteil: „Sie ist nicht so dick, aus Jersey und passt in jede Handtasche“, sagt Ebner. Sie hat dazu einen extra Tipp: „Zum ersten Date im Winter ist die Beanie-Mütze ideal. Sie schmiegt sich um den Kopf und die Haare können offen darunter getragen werden.“ Strickmützen mit breiter, anliegender Krempe passten auch gut zu einem sportlichen Outfit. Und wenn es mal bitter ­ kalt wird oder man sich lange im Freien aufhalten will: „Besonders warm halten Mützen mit Innenfutter aus Fleece“, erklärt Ebner. Quelle: dpa 91